Wieder eine Geschichte

Im vorausgegangenen Beitrag hatte ich ja über meine Vorliebe für Mieder berichtet. Die Beliebtheit von Miedern ist bei uns Frauen irgendwo in der Mitte zwischen edlen Dessous und Lack bzw. Latex anzusiedeln. Mir ist zudem durchaus geläufig, dass gerade auch sehr viele Männer diese Vorliebe teilen; nicht zuletzt aus diesem Grunde hatte ich ja bereits die Größenvergleichstabellen veröffentlicht. Dazu ist mir nun eine kleine Geschichte eingefallen. Die wurde noch in keinem meiner Bücher veröffentlicht und ist brandneu. Sie erscheint hier exklusiv für meine Leserschaft. Viel Spaß dabei!

Cornelia und Harry

Heidelberg ist ein schönes Städchen. Ich besitze dort, etwas außerhalb gelegen, eine Doppelhaushälfte. Bei der handelt es sich um ein Erbstück meiner verstorbenen Eltern. Entschuldigung, ich vergaß mich vorzustellen. Mein Name ist Cornelia. Ich bin fünfundvierzig Jahre alt und sehe noch ziemlich knackig aus. Mit ausladenden Rundungen an den richtigen Stellen, nur minimalen Fettpölsterchen und schulterlangem, glattem, schwarzen Haar. Meine hohen Wangenknochen verleihen mir in Verbindung mit meiner Brille einen sehr selbstbewussten und strengen, ja geradezu dominanten Gesichtsausdruck. Etwas, womit ich liebend gerne kokettiere. Ich bin als Sekretärin tätig und habe eine Dreiviertelstelle. Das Geld stimmt und ich genieße die Zeit, in der ich nicht arbeiten muss, von Herzen. Auf die eine oder andere Weise. Denn ich bin Single und mein Privatleben ist mir heilig. Was aber nun keineswegs bedeutet, dass ich auch immer allein lebe. Männer hat es in meinem Leben schon viele gegeben. Einige Frauen übrigens auch. Aber ich bin bei meinen Sexualpartnern ausgesprochen wählerisch. Ich weiß mittlerweile sehr genau, was Männer wollen. Und wie sie es wollen. Doch sie wissen nicht, was ich will. Vielleicht ist das ja sogar ganz gut so. Ach ja – und ich trage für mein Leben gerne Mieder. Nicht, weil ich die tragen müsste, sondern weil die sich wie eine zweite Haut anfühlen, mir ein permanentes, hocherotisches Streichelgefühl vermitteln und ich die Sicherheit des Festeingepacktseins liebe.

Nun handelt es sich bei Heidelberg um eine Universitätsstadt. Das bedeutet, dass immer wieder Studenten auf Wohnungssuche sind. Ein paar meiner Räumlichkeiten – zwei Zimmer, eine Küche und ein Bad im Obergeschoss – kann ich erübrigen. Die vermiete ich an junge Studenten. Mit 350 Euro warm als monatlichem Festpreis, dazu Sat-Anschluss und WLAN, ist das ein echtes Schnäppchen. Ich könnte zwar deutlich mehr verlangen, mache den Spottpreis aber absichtlich. Denn auf diese Weise gibt es immer sehr viele Interessenten für die Wohnung und mir bleibt die freie Auswahl unter den jungen Leuten. Ich nehme grundsätzlich nur solche Personen, bei denen die Chemie zwischen mir und dem Mieter auch auf Anhieb stimmt. Wobei: Das die immer mindestens so rund 15 Jahre jünger als ich sind, hat mich noch nie gestört. Ich stehe nun einmal auf jüngere, körperlich leistungsfähige und doch leicht zu führende Männer. So wie damals, vor fünf Jahren, bei Harry.

Harry war der typische Student im Masterstudiengang und machte einen ganz guten Eindruck. Vor ihm hatten schon acht andere Bewerber die Wohnung besichtigt und irgend etwas an denen gefiel mir immer nicht. Harry war da anders. Zwar sehr ruhig und in sich gekehrt – geradezu introvertiert – doch hochintelligent und etwas desorientiert. Um nicht gleich führungslos zu sagen, denn ohne das ‚Hotel Mama‘ wirkte er etwas hilflos. Seine Art gefiel mir auf Anhieb. Schon im Rahmen der Besichtigung ließ ich spaßeshalber kurzzeitig die gestrenge Mutterrolle raushängen, in die er sich umgehend einfügte. Das gab den Ausschlag. Ich würde mit ihm sicherlich noch sehr, sehr viel Spaß haben! Ich fragte ihn, ob er alleinstehend sei. „Ja, und das will ich auch bleiben!“ Sehr gut. Das kam meinen Absichten in idealer Weise entgegen. Ich machte ihm klar, dass ich an eine so preisgünstige Studentenbude auch ein paar Bedingungen knüpfen würde, sowas wie bspw. keine Partys. Sicher, Besuch durfte er ruhig empfangen, aber mir ging die Ruhe über alles. Auch keine Drogen, vom harmlosen Joint hin und wieder mal abgesehen. Solche Sachen eben. Harry sagte bei all dem widerspruchslos zu.

Den Umzug bewerkstelligte er unter tatkräftiger Mithilfe seiner Eltern. Seine Mutter – vielleicht knapp zehn Jahre älter als ich selbst – zog mich heimlich beiseite und bat mich, doch etwas auf ihren Jungen aufzupassen. „Das ist doch Ehrensache“, entgegnete ich, „eine Selbstverständlichkeit. Sie können sich da voll und ganz auf mich verlassen.“ Und wie ich auf ihn aufpassen würde – auf meine ganz spezielle Art! Ich brauchte in diesem Fall weder Einkommensnachweise der Eltern noch eine Schufa-Auskunft. Ich war mir absolut sicher, dass Harry die Miete immer pünktlich bezahlen würde. Er würde nämlich gar keine andere Wahl haben. Weil ich ihm die nicht ließ! Vier Wochen an Eingewöhnungszeit gestand ich ihm zu. Vier Wochen, in denen ich ihn insgeheim beobachtete – und in denen ich es ihm nicht gerade leicht machte.

Ich heizte ihm ein, wollte ihn rattenscharf sehen. Ganz bewusst und bei jeder sich bietenden Gelegenheit. Das „Du“ bot ich ihm gleich am zweiten Tag an. Fortan nannte er mich Cornelia und ich ihn Harry. Als wir uns einmal zufällig zusammen vor der Haustür trafen und ich zwei Einkaufstüten schleppte, da bat ich ihn, den Schlüssel aus meiner knallengen Hosentasche zu fingern und die Tür zu öffnen. Die zweideutigen Worte „Schieb‘ mir das Ding mal rein“ wählte ich mit voller Absicht. Er errötete. Nett, denn das verriet seine Gedanken! Einmal auf der Treppe wurde es eng und mein fester, vom Mieder gestützter Busen strich über seine Brust. Ich ließ mir bewusst etwas zuviel Zeit dabei und seinem Mund entrang sich ein Keuchen. Die Beule in seiner Hose war unübersehbar! Er war geil auf mich!

Selbstverständlich kokettierte ich auch mit dem femininen Hüftschwung, ließ meine Zunge wollüstig über meine blutroten Lippen gleiten, steckte einen Lolly in den Mund und zog ihn aufreizend langsam hinaus, wieder und wieder. Wenn wir einander gegenüber saßen, dann trug ich immer einen Rock und öffnete meine Schenkel etwas weiter als nötig, gestattete gewisse Einblicke, um seinem Kopfkino etwas zu tun zu geben. Überflüssig zu erwähnen, dass auch immer ein Knopf zuviel an meiner Bluse offen stand. Ich beherrsche dieses ganze nonverbale Vokabular zur Fernsteuerung eines Mannes aus dem FF. Ich will mir lieber gar nicht vorstellen, wie oft er in diesen vier quälend langen Wochen selbst Hand anlegen musste.

Als sich dann zufällig die finale Gelegenheit ergab, da konnte ich die gar nicht ungenutzt verstreichen lassen und ging endlich zum Frontalangriff über. Donnerstags machte ich standardmäßig früher Feierabend und am Freitag hatte ich frei. Der Freitag stellte daher auch üblicherweise meinen Waschtag dar. Ich stand schon zeitig auf, wie ich es gewohnt war. Gleich nach dem Frühstück stopfte ich die Wäsche, darunter mehrere Mieder, in die Maschine. Hinsichtlich meiner Mieder bevorzuge ich stark figurformende Korseletts mit tiefem Beinabschluss, im Vorderteil mit Reiß- und im Schritt mit Häkchenverschluss. Die Farben, die mir am besten stehen, sind Schwarz, Schwarz-Blutrot und manchmal auch Schwarz-Pink. Eingearbeitete Stützstäbchen sind ein Muss. Außerdem liebe ich verspielt-sinnliche Details wie florale Schmuckelemente, Schleifchen usw. Auch auf Strapsbänder für halterlose Strümpfe lege ich gesteigerten Wert. Mit anderen Worten: Die von mir getragenen Mieder dienen in erster Linie dazu, Männer um den Finger zu wickeln.

Es handelt sich daher auch um sehr ausgesucht-exquisite Modelle, die man nicht mal so eben um die Ecke käuflich erwerben kann. Ich hatte lange und intensiv im Internet danach suchen müssen, bevor ich bestellen konnte und das teils auch nur im Ausland. Vier solcher hocherotischen Wäschestücke in Schwarz-Rot hatte ich schon gestern gewaschen – sie waren bereits trocken – und nun hängte ich meine restliche Wäsche auf die Leine im Trockenraum dazu. Letzteren teilten Harry und ich uns. Der Raum wies zwei Türen auf. Eine nach oben in den Flur und eine nach draußen hin zu dem kleinen Garten, der mein Anwesen umgab. Nach dem Aufhängen der Wäsche begab ich mich nach draußen, denn da waren noch ein paar Kleinigkeiten zu erledigen. Die Tür ließ ich angelehnt. Irgendwann rumorte es in der Waschküche und mir war klar, dass Harry jetzt seine Wäsche wusch. Ich beschäftigte mich draußen noch eine ganze Weile weiter bis leichter Regen einsetzte. In der Waschküche war es ruhig geworden, als ich leise eintrat.

Auch Harrys Wäsche hing jetzt auf den Leinen – bspw. Boxershorts in der Art der typischen, formlosen Lumpen, wie die Bekleidungsindustrie sie in völligem Verkennen tatsächlicher Bedürfnisse für die Herren der Schöpfung anbietet. Mein Mieter war immer noch zugegen und wandte mir den Rücken zu. Er bemerkte mich nicht. Ich beobachtete ihn. Sah, wie er träumerisch streichelnd meine Mieder in die Hände nahm. Nun konnte ich nicht mehr an mich halten. Dies war genau der Zeitpunkt, auf den ich sehnlichst gewartet hatte! „Offensichtlich gefällt dir meine Wäsche!“, sagte ich laut. Harry zuckte zusammen und drehte sich wie ein ertappter, kleiner Junge um. „Ich … Ich wollte nicht …“ „Klar wolltest du!“ Ich ließ absichtlich die gestrenge Vermieterin raushängen, wollte ihn schier überfahren. Was auch wie erwartet sehr gut funktionierte. „Glaubst du etwa, ich habe deine geilen Blicke nicht wahrgenommen? Glaubst du etwa, ich weiß nicht, woran du denkst, wenn du mich siehst?“, fuhr ich ihn resolut an und verdrehte damit absichtlich komplett die Tatsachen. Dieser Trick funktioniert immer. Harry blieb für einen Moment lang sprachlos, musste das erst einmal verarbeiten.

Das eröffnete mir die Möglichkeit, sofort weiter zu machen. Ich wies auf seine Hose: „Die Beule zwischen deinen Beinen ist ja unübersehbar! Die personifizierte Geilheit! Du stellst dir gerade vor, wie so ein Teil wohl mit der entsprechenden Füllung aussehen mag. Bitte, das kannst du haben. Ich zeige es dir!“ Mit zwei Handgriffen entledigte ich mich meiner Jeans. Zwei weitere Handgriffe und mein nicht gänzlich blickdichtes T-Shirt fiel zu Boden. Ich stand jetzt im schwarzen Einteiler vor ihm, in einem strammen Mieder, dessen Strapsbänder meine glänzenden Nylons hielten. Mir war vollkommen klar, wie so ein Anblick auf Männer wirken musste und mein Auftritt verfehlte seine Wirkung nicht. Die Hose abschüttelnd trat ich aufreizend langsam auf den wie erstarrt dastehenden Harry zu und ergriff seine Hände, führte die an meine Brüste: „Fühl‘ mal wie glatt und seidig der Stoff ist. Und wie fest. Er umgibt mich wie eine zweite, schützende Haut! So straff, so fest und doch so angenehm!“ Er sagte nichts mehr, sondern streichelte meinen Busen durch das Mieder hindurch. Gewonnen!

Mir wurde ob seiner zaghaften, zärtlichen Berührungen sofort ganz anders. Ich fühlte Feuchtigkeit zwischen meinen Beinen, doch das musste noch warten. „Drängt es dich nicht danach, selbst einmal das Gefühl von so hocherotischem Material auf nackter Haut zu spüren?“, fragte ich ihn. „Aber ich bin doch ein Mann“, versuchte er halbherzigen Widerstand zu leisten. „Ja, das ist unverkennbar“, meinte ich, während meine Hand aufreizend langsam vorne an seiner Hose entlang strich und setzte hinzu: „Aber auch ziemlich viele Männer tragen gerne Mieder, weil sie die damit verbundene, höhere Lebensqualität sehr zu schätzen wissen. Falls du’s nicht glaubst, dann googele mal danach, wie sehr Mieder bei Männern in Australien im Kommen sind!“ Zur Antwort küsste er mich, feurig und intensiv. Ich erwiderte seine Zuneigung. Nachdem wir unsere Münder keuchend voneinander gelöst hatten, revanchierte ich mich umgehend und küsste ihn nun meinerseits nicht weniger exzessiv.

„Welche Größe hast du?“, fragte ich ihn danach atemlos. „Oben herum 50 bis 52 und unten Größe 4 bis 5.“ Ich überschlug das kurz. Das entsprach in etwa der Damengröße 38 bis 40 oder 40 bis 42 bzw. beim Miederbody der Zwischengröße 80-84, also genau meiner Größe. Perfekt! Schweren Herzens löste ich seine Hände von meinem Busen, hielt sie aber weiterhin fest, und drehte mich in Richtung der Wäscheleine mit den bereits trockenen Teilen. „Hier“, sagte ich, „probiere dieses Korselett mal an. Es sollte dir passen. Du musst es auf nackter Haut spüren.“ „Aber …“ „Kein Aber. Tu‘ es einfach. Mir zuliebe, ja?“ Harry gab sich geschlagen. Seine Kleidung fiel und zum ersten Mal erblickte ich ihn jetzt gänzlich nackt. Ein hübscher Anblick und von Mutter Natur auch recht gut ausgestattet; ich hätte es deutlich schlechter treffen können. Ich nahm das avisierte Mieder von der Leine und überreichte es ihm. „Anziehen!“, befahl ich, nun wieder ganz in meiner dominanten, keinerlei Widerspruch duldenden Rolle. Es geilte mich immer schon maßlos auf, wenn ich auf diese einzigartige Weise Macht über Männer ausüben konnte.

Widerspruchslos und mit meiner Hilfe legte er das Korselett an, wobei ich ihm die Häkchen im Schritt verschloss. „Der Schrittverschluss ist anfangs etwas gewöhnungsbedürftig. Aber mit etwas Übung stellt er kein Problem dar.“ Mir war dabei auch absolut klar, dass solche Materialien auf Männerhaut wie ein Kontaktgift wirken: Einmal diese Erfahrung gemacht und genossen, kommt er davon nicht mehr los. Ich würde schon dafür Sorge tragen, dass er es genoss! Das exquisite Wäschestück stand ihm fast gut – fast! „Die Körbchen labbern. An deiner Brust müssen wir folglich noch etwas arbeiten. Und die Strapsbänder hängen funktionslos runter. Auch das ist noch zu ändern“, bemerkte ich kritisch. Und ich bemerkte noch etwas, nämlich an ihm. Vorne zeichnete sich unübersehbar ein klitzekleiner, feuchter Fleck auf dem Stoff ab, verursacht durch einen ersten Tropfen an Lustnektar. Mit anderen Worten: Es machte ihn unheimlich an, so etwas zu tragen. Es erregte ihn – ganz wie erwartet – maßlos!

Spielerisch ließ ich den Zeigefinger über den Fleck gleiten, um ihn dann vor seinen groß gewordenen Augen aufreizend langsam abzulecken. „Willst du mich ficken?“, lud ich meinen Mieter ein. „Ja!“, antwortete er heiser. „Gut. Aber nur zu meinen Bedingungen. Wir behalten dabei beide unsere Mieder an. Gestreichelt wird durch den Stoff hindurch und geöffnet werden sie nur unten herum. Außerdem bin ich oben!“ Er nickte, gab sich geschlagen, unterwarf sich mir vollständig. Nichts anderes hatte ich beabsichtigt und auch erwartet! Mit dem Streicheln durch den Stoff hindurch hat es seine ganz besondere Bewandtnis. Denn genau wie bei Lack oder Latex scheint das Material jede Berührung lustvoll zu verstärken, so dass beide sehr viel mehr davon haben. Auf dem Weg nach oben fragte ich ihn, ob er heute noch in die Uni müsse. Er verneinte. Hervorragend!

Wir schliefen miteinander, lange, wild und hemmungslos. Volle dreimal kam ich ganz und gar auf meine Kosten, zweimal oben und einmal lernte ich die Wendigkeit seiner Zunge zu schätzen. Unsere Mieder behielten wir dabei an. Anschließend schliefen wir Seite an Seite ein. Ich erwachte zuerst und es war bereits Nachmittag. Neugierig ließ ich unter der Bettdecke meine Finger an dem Schlafenden nach oben gleiten, bis ich eine erfreuliche Härte verpürte. Selbstverständlich konnte ich mir das nicht ungenutzt entgehen lassen! Als er erwachte kam es uns beiden. Es sei noch angemerkt, dass Sex in Damenwäsche wirklich sehr gut dazu geeignet ist, Männer auf das Tragen solcher Kleidung zu konditionieren. Ausgiebige körperliche Aktivität macht hungrig und da wir den ganzen Tag über miteinander beschäftigt gewesen waren, lud ich ihn zum Abendessen ein. Das fand in meiner Küche statt.

Wir saßen uns gegenüber. In Miedern. „Da es dir so gefällt, solche Sachen zu tragen, möchte ich, dass du das künftig immer tust. Ständig. Allerdings nicht meine Sachen.“ „Aber ich habe selbst doch kein…“ „Sei still und hör‘ mir gefälligst zu!“, kanzelte ich ihn herrisch ab. „Morgen gehen wir einkaufen. Ich werde dich neu einkleiden. Das Geld dafür spendiere ich dir. Betrachte es als einmaliges Geschenk. Du hingegen wirst dir umgehend einen Job suchen, den du mit deinem Studium vereinbaren kannst. Damit du selbst etwas Geld in der Hand hast und dir dann die Kleidung kaufen kannst, die du bevorzugst. Ich verlange allerdings, dass du so einen Kauf immer zuvor mit mir absprichst!“ „In Ordnung“, gab mein Mieter – und inzwischen auch Geliebter – sich geschlagen. Darauf ich: „Und ich erwarte von dir, dass wir zusammen noch sehr, sehr viel Spaß haben werden. Wann immer mir danach ist. Und mir ist oft danach. Was bedeutet: Ich verbiete dir, etwas mit einer anderen Frau anzufangen, solange du bei mir wohnst. Denn du musst bei mir leistungsfähig genug sein!“ „Ja, natürlich“, gab er nach.

„Da ist noch etwas, nämlich deine Brüste. Die müssen größer werden, damit die Körbchen wenigstens halbwegs gefüllt sind. Ich sorge dafür, dass sie größer werden und setze dabei deine unbedingte Bereitschaft und Mitarbeit voraus. Sie werden dadurch auch sexuell sehr viel empfindlicher werden, was dir zum Vorteil gereicht. Du wirst es genießen. Letztlich läuft es darauf hinaus, dass du mit einem gemoldeten BH mit wattierten Cups unter dem Mieder die Körbchen des darüber liegenden Kleidungsstückes annähernd ausfüllen musst. Man wird deine Brust also sehen können. Mach‘ dich schon mal mit dem Gedanken vertraut. Außerdem kannst du jederzeit in allen Belangen zu mir kommen. Ich bin zwar nicht deine Mutter, werde aber immer ein offenes Ohr für dich haben. Ach ja – du hältst mich ständig darüber auf dem Laufenden, wie dein Studium verläuft. Ich möchte nämlich, dass du das in der Regelzeit absolvierst. Solltest du anfangen rumzuschludern, dann wirst du mich kennenlernen!“ „Ja, Cornelia“, stimmte er zu. Was blieb ihm auch anderes übrig? Als seine Vermieterin saß ich am längeren Hebel. Ich konnte ihn jederzeit rauswerfen. Und bei der Wohnungsnot …

Am folgenden Tag kaufte ich ihm zwei der BHs und drei Korseletts. Einfache Teile zwar nur, die sich mit meiner eigenen Wäsche keinesfalls vergleichen ließen, die aber dennoch ihren Zweck erfüllen würden – nämlich ihn unumkehrbar auf das Tragen von Miedern zu konditionieren. Leider gab es keine Exemplare mit Strapsbändern, so dass ich etwas improvisieren musste. Zu den drei Korseletts gesellten sich daher noch drei Miederslips und drei 80-DEN-Stützstrumpfhosen. An Harrys Augen erkannte ich, dass er sich fragte wozu das wohl gut sein sollte. „Später, zuhause“, vertröstete ich ihn. Auf dem Rückweg suchten wir dann noch die Drogerieabteilung eines Supermarktes auf und ich erstand eine Packung mit Slipeinlagen. „Die sind auch für dich“, flüsterte ich ihm zu, woraufhin seine Augen riesengroß wurden. Alles in allem kostete mich das gut zweihundert Euro, aber ich hielt das Geld für gut investiert. Was sich künftig ja auch noch bestätigen sollte.

Zuhause angekommen musste mein Mieter sich ausziehen und ich bekam mein Mieder zurück. Künftig würde er seine eigene Shapewear tragen. Ich instruierte ihn hinsichtlich der neuen Teile, als er die etwas hilflos betrachtete: „Du legst zuerst den Miederslip an. In den Schritt kommt die Einlage. Falls du dich jetzt fragst, warum du die tragen musst, dann ist die Antwort denkbar einfach. Solche Kleidung erregt dich, wie ich selbst feststellen konnte. Du wirst also unwillkürlich beständig kleinste Flüssigkeitsmengen absondern. Die werden von der Einlage aufgefangen und können dir nicht die Hose durchfeuchten. Außerdem verhindert die Einlage, dass sich hinten nur schwer auswaschbare ‚Bremsstreifen‘ in der Kleidung bilden. Die Binde solltest du aus Gründen der Hygiene übrigens mindestens einmal täglich wechseln; das Zehnerpaket reicht also nur für fünf Tage. Die nächsten Einlagen kaufst du dir nämlich selbst!“

Ich schaute ihn herrisch an und als Harry ergeben nickte, da fuhr ich fort: „Auch den BH legst du gleich an, also unter das Mieder. Danach die Strumpfhose. Strumpfhosen tendieren zum Rutschen und Aufrollen. Deswegen gehört so etwas unter das Mieder. Das verhindert solche Probleme nämlich! Wenn du in dieser Kleidung mal auf’s Klo musst, dann öffnest du einfach den Häkchenverschluss im Schritt, ziehst den Rest runter, verrichtest dein Geschäft und bringst anschließend wieder alles in Ordnung. Das übt dich auch dahingehend, dein Geschäft nach Möglichkeit nur noch im Sitzen zu verrichten – so, wie wir Frauen es tun, also auf zivilisierte Art. Ach, und ehe ich’s vergesse, gleich noch etwas: Gute Mieder wirken auch unten herum stark formend. Sie drücken. Besonders bei deinen Hoden dürfte das auf die Dauer recht unangenehm werden. Deswegen empfehle ich dir dringend, die Hoden in den Unterbauch zu schieben und den Penis im Schritt nach hinten zwischen die Beine gelegt zu tragen. Klar, er wird dann bei jedem einzelnen Schritt geil von den Schenkelinnenseiten massiert und sondert noch mehr Flüssigkeit ab, aber das fängt die Binde ja sicher auf. Alles kapiert?“

„Ja, Cornelia. Aber was geschieht dann im Falle der Erektion?“ „Richtig erigieren kannst du so nicht. Aber du wirst trotzdem einen quälend-lustvollen Zustand durchleben müssen.“ „Halte ich das denn aus?“ Seine Zweifel zerstreuend nickte ich und meinte: „Dann zieh‘ dich mal anständig an!“ Kritisch beobachtete ich sein Tun, gab ihm hier und da noch einen kleinen Tipp und schließlich stand er so, wie ich ihn haben wollte, vor mir. „Sehr hübsch“, kommentierte ich sein Outfit, „es steht dir sehr gut! Ganz allerliebst! Trage das ab sofort jeden Tag. Ich werde es kontrollieren!“ Meine Phase Eins war ein voller Erfolg geworden. Phase Zwei bestand in der Gewöhnung an die neue, noch ungewohnte Kleidung. Drei Mieder und zwei BHs, das sollte eigentlich nicht ganz von Waschtag zu Waschtag reichen. Harry war dadurch gezwungen, für ein bis zwei Tage wieder auf seine bisherige, aus den formlosen Lumpen bestehende Herren-Unterbekleidung zurück zu greifen. Ich war gespannt, wie er dann reagieren würde. Er reagierte genau so, wie ich es mir wünschte: Er wurde fahrig und unkonzentriert. Reizbar. Ihm fehlte etwas. Nämlich das herrliche Feeling des sicheren Eingepacktseins! „Mit einem Job hast du genug Geld, um dich dauerhaft einkleiden zu können!“, erinnerte ich ihn. Woraufhin er sich umgehend einen Job an der Uni besorgte. Vier Wochen nach unserer Einkaufstour war Harry vollständig eingekleidet. Zeit für Phase Drei, mit der ich ihn endgültig für die Zeit seines Aufenthaltes bei mir an mich zu binden gedachte.

Es geschah nach dem Essen, welches wir inzwischen fast schon gewohnheitsmäßig und nur mit Miedern bekleidet zusammen einnahmen. Ich fragte ihn, ob er sich vorstellen könne, für die Zeit, in der er hier wohnte, seine Sexualität komplett in meine Hände zu legen. „Wie meinst du das?“, fragte mein junger, leistungsfähiger Lover. „Ganz einfach“, antwortete ich und präsentierte ihm einen in weiser Voraussicht beschafften Peniskäfig. „Du wirst das hier tragen. Und ich den Schlüssel dazu an einer Kette um meinen Hals, so dass du immer vor Augen hast, wem deine Sexualität gehört. Wer deine Schlüsselherrin ist. Ich möchte nämlich nicht mehr, dass du dich selbst anfasst. Spare deine Kraft nur für mich alleine auf und desto schöner wird es letztlich auch für uns beide. Dieses Teil hilft dir dabei.“

„Und wenn ich das ablehnen sollte, dann wirfst du mich raus, nicht wahr?“ „Iwo, wo denkst du hin! So nachtragend bin ich nicht. Es könnte in dem Falle allerdings geschehen, dass deine Eltern und deine Kommilitonen von deinem Faible für Mieder erfahren. Weißt du, nicht nur du kannst mit dem Internet umgehen … Du verstehst?“ Das saß! Er gab sich geschlagen. Chantage, die kleine und gemeine, sexuelle Erpressung seitens einer zielstrebigen, resoluten Frau angewandt, hat schon immer bestens funktioniert. Ich legte ihm den Peniskäfig an, ließ das Schloss klicken und streifte mir die Kette mit seinem Schlüssel um den Hals. Kontrollierst du die Sexualität eines Menschen, dann kontrollierst du auch ihn! Es wäre an dem Punkt für mich ein Leichtes gewesen, ihn vollständig zu einer Sissi zu machen, ihn also komplett zu feminisieren. Doch das lag gar nicht in meiner Absicht. Männer! Sie sind so leicht zu lenken! Man muss sie nur an der richtigen Stelle zu fassen bekommen – nämlich zwischen ihren Beinen! Und das kann man, wenn man ihre sexuellen Vorlieben unterstützt. Ganz einfache Sache … Es ist für mich immer schon ein Rätsel gewesen – und wird es wohl auch auf ewig bleiben – warum nicht alle meine Geschlechtsgenossinnen das so handhaben. Als Frau kann man damit nämlich nur gewinnen!

Doch zurück zu Harry. Das Pueraria mirifica, das er auf meine Anweisung hin zwecks Busenentwicklung einnahm, fachte seine Libido enorm an. Doch zugleich kontrollierte ich ihn mit dem Peniskäfig. Ich achtete ganz streng darauf, dass er sich in meinem Sinne entwickelte. Missfiel mir etwas, dann durfte er eben nur seine Zunge einsetzen. Hielt ich ihn eine Woche lang keusch, dann wurde er kleinlaut, unkonzentriert und folgsam. Versagte ich ihm die Erfüllung zwei Wochen lang, dann fraß er mir aus der Hand, war unendlich zuvorkommend und machte alles, was ich wollte. Er gewöhnte sich an, sein Geschäft nur noch im Sitzen zu verrichten, mir beim Haushalt zur Hand zur gehen und las mir jeden Wunsch von den Augen ab. Kurzum: Er lernte, ausgesprochen galant zu sein und entwickelte tadellose Umgangsformen. Er lernte für’s Leben – und zwar genau die Sachen, die ihm die Universität nicht beizubringen vermochte.

Die Erziehung, die ich ihm angedeihen ließ – denn im Grunde genommen handelte es sich ja um nichts anderes – hatte ihn dazu befähigt, mit geringen Mitteln seine Lebensqualität beträchtlich zu steigern. Zusätzlich lernte Harry, dass eine selbstbewusste und zielstrebige Frau es immer schaffte, ihre Wünsche durchzusetzen. Das war etwas, was ich ihm aus Überzeugung für sein späteres Berufsleben mitgeben wollte. Denn nur mit solchem Wissen würde er Frauen auf Augenhöhe begegnen können. Ich hasse nämlich die Typen, die den Macho-Standpunkt von „einer Scheißemanze, die bloß mal richtig durchgefickt gehört“, vertreten. Vor solchem Mist wollte ich Harry bewahren. All das gelang mir recht gut. Zweieinhalb Jahre lang wohnte Harry bei mir, bevor er seine Masterarbeit mit Bravour ablegte. Danach war die Zeit des Abschieds gekommen. Ich nahm ihm den Peniskäfig ab und schenkte ihm den nebst Schlüssel: „Was du damit künftig anfängst, ist alleine deine Sache. Du hast viel gelernt. Mach‘ was draus!“

Beim Auszug halfen seine Eltern erneut mit. Seine Mutter bedankte sich überschwänglich dafür, dass ich so gut auf ihren Jungen aufgepasst hatte. „Ach wissen Sie“, meinte ich, „Harry war für mich in gewisser Weise wie ein Sohn, den es auf den rechten Weg zu führen galt. Mir jedenfalls hat das großes Vergnügen bereitet!“ Sie ahnte nichts von der Zweideutigkeit meiner Worte, während Harry sofort begriff, wie ich das wirklich meinte und betreten zu Boden blickte. Ich weiß nicht, was später aus ihm geworden ist. Ob er wohl eine neue Schlüsselherrin gefunden hat? Ob er vom Tragen der Miederwäsche jemals wieder losgekommen ist? Ersteres vielleicht. Letzeres ganz gewiss nicht, denn wer einmal diese sinnliche Erfahrung gemacht hat, der will sie nie wieder missen.

Auf Harry folgte für gut zwei Jahre eine sehr wohlproportionierte, junge Frau, gleichfalls Studentin. Dieser blonde Engel stand auf die gleichgeschlechtliche Liebe und auch ihr konnte ich noch so Manches beibringen. Mein Erfahrungsschatz in solchen Dingen ist ja recht groß, denn schließlich mache ich das nun schon seit langer, langer Zeit so. Jetzt habe ich wieder einen Mieter. Er nennt sich Achim und ist Harry in vielen Dingen sehr ähnlich. Seit vier Wochen wohnt er bei mir. Seine Schonzeit ist abgelaufen! Zeit zum Handeln …

trenner

Meine Bücher findet ihr zum Einheitspreis von 4,99 Euro bei Beam. Selbstverständlich DRM-frei und durch das PDF-Format kompatibel zu fast allen eBook-Readern, Computern, Tablets und Smartphones. Sinnlich und erotisch: Lesen einmal etwas anders … 😉

Advertisements

Ein Gedanke zu “Wieder eine Geschichte

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s