Die Herren der Schöpfung

Wie funktioniert ein Hampelmann? Wenn man an dem Band zwischen den Beinen zieht, dann bewegt er sich. Mit realen Männern läuft das ganz genauso, nur ist da das „Band“ etwas stabiler. Um daran zu „ziehen“, bedarf es wirklich nicht viel. Kokettieren, anmachen, sexy Kleidung, die richtigen nonverbalen Signale. Sowas in der Art richtig eingesetzt und „Er“ liegt euch zu Füßen, ist Wachs in euren Händen. Denn er will Sex, will Befriedigung. Ihr aber habt es in der Hand, ihm die auch zu gewähren. Männer sind im Grunde genommen bedauernswerte Geschöpfe, denn sie sind streng genommen die Sklaven ihrer Hormone, auch wenn sie das im allgemeinen nicht wahrhaben wollen.

Das Testosteron steuert ihr Verhalten. Es steuert ihre Spermaproduktion. Das Sperma wird unaufhörlich produziert. Es muss raus. Deswegen wollen Männer Sex, sammeln und konsumieren Pornos und masturbieren. Regelmäßig. Alle! Das hat mit Untreue uns Frauen gegenüber nichts zu tun; das ist eine rein biologische Reiz-Reaktions-Abfolge. Erst dann, wenn der schlimmste Druck von ihnen genommen ist, reagieren sie wieder halbwegs normal. Bis zum nächsten Hormonschub. Je nach Potenz und Libido kann der schon am folgenden Tag da sein oder auch erst nach einer Woche. Hat der Mann keine Möglichkeit, seinen Spermaüberschuss loszuwerden, dann kommt es unweigerlich zum „feuchten Traum“, zur Ejakulation im Schlaf. Das ist individuell verschieden etwa so alle vier bis vierzehn Tage der Fall. Was aber hat das jetzt mit uns Frauen zu tun? Wenn wir uns vergegenwärtigen, dass der Mann ein Sklave seiner Hormone ist, dann können wir das auch zu seiner Führung – und damit zu unserem eigenen Vorteil – nutzen.

Ist er seinen Spermaüberschuss losgeworden, dann interessiert er sich nicht mehr für uns. Alle Anstrengungen, um seine Aufmerksamkeit zu erzeugen, laufen zwangsläufig ins Leere. Wir Frauen sind ihm dann egal; wir haben keinerlei Macht über ihn. Er betrachtet uns bestenfalls als lästiges Anhängsel, Putzhilfe oder was auch immer. Kein schönes Gefühl! Gänzlich anders aber sieht es aus, wenn er seinen Hormonschub erlebt und etwas von uns will. Dann hofiert er uns, ist höflich, zuvorkommend, hilfsbereit, lieb, zärtlich, liest uns vielleicht sogar jeden Wunsch von den Augen ab, vergöttert uns. Das ist der Zustand, den Frau an ihrem Partner so sehr schätzt! Warum also nicht tatkräftig dafür sorgen, dass eben dieser Zustand auch dauerhaft anhält?

Es gibt zwei vermeintliche Weisheiten unter uns Frauen. Erstens, Männer denken nur zwischen den Beinen. Das ist zweifellos vollkommen richtig. Zweitens, Männer sind allzeit bereit. Das ist ein Ammenmärchen. Auch Männer müssen erst in Stimmung gebracht werden. Das geht schneller als bei uns, weil sie besser auf Schlüsselreize ansprechen. Auf Aussehen, edle Dessous, Geruch, Gesten, Berührungen. Wie schnell ein Mann darauf anspricht, hängt von seiner Libido ab. Die lässt sich steuern. Das geht ganz einfach.

Überredet ihn, täglich ein hochdosiertes Zink- und ein hochdosiertes Vitamin-E-Präparat einzunehmen. Das steigert seine sexuelle Leistungsfähigkeit. Zusätzlich: Nehmt Johanniskraut aus dem Teehandel und gebt 20-25 Teelöffel davon in eine Flasche mit Doppelkorn. Zwei bis vier Wochen bei Raumtemperatur ziehen lassen (täglich umschütteln), danach abfiltern und dabei die Kräuter ausquetschen. Der „Aufgesetzte“ ist jetzt blutrot. Er trägt im Volksmund den Namen „Stolzer Heinrich“. Ihr könnt euch sicherlich denken warum ;). Davon trinkt er regelmäßig jeden Abend zwei Schnapsgläser voll (nicht mehr!). Und wenn ihr ihm jetzt noch häufiger angebratenen Schinken oder angebratene Mettwurst mit Ei und gewürzt mit Safran serviert (nennt sich „Strammer Max“), dann werdet ihr euch nach spätestens vier Wochen der Anwendung wundern, was „Er“ auf einmal alles kann … 😉

Eine hohe Zufuhr von Vitamin E (600mg täglich) kurbelt seine Testosteronproduktion kräftig an (er will dann öfter und länger); 1g Pueraria Mirifica täglich (eingenommen in zwei gleichgroßen Portionen morgens und abends) und über ein halbes Jahr hinweg katapultiert seine Libido in bislang unbekannte Höhen. Oder auch beides zusammen, was noch viel effektiver ist. Sicher, mit dem Pueraria entwickelt er auf lange Sicht wahrscheinlich einen (kleinen) Busen, aber das wird er über kurz oder lang sogar sehr zu schätzen wissen. Das alles steigert sein Verlangen, denn es bewirkt einen enormen Hormonschub.

Jetzt muss nur noch dafür Sorge getragen werden, dass sich besagter Hormonschub auch ausschließlich auf die Partnerin richtet. Dazu dient der Verschluss. Wenn er etwas möchte – nämlich Sex – dann muss er auch bereit sein, dafür etwas zu geben. Sollte es ihm mit der Partnerschaft wirklich ernst sein, dann darf Frau davon ausgehen, dass er sich ganz und gar auf sie – und nur auf sie allein – zu konzentrieren bereit ist. Das geschieht, indem er sich freiwillig von ihr verschließen lässt – und nur so, nicht anders! Er unterwirft in dem Fall seine Sexualität ganz und gar der Partnerin und nur die allein bestimmt künftig, wann und wie oft der Mann sich lustvoll erleichtern kann bzw. darf. Mit anderen Worten: Frau nimmt ihm ganz bewusst die Möglichkeit, seinen Hormonspiegel zu senken. Dadurch kann ihre Macht über ihn gar nicht mehr ins Leere laufen. Er wird diesen Zustand binnen kürzester Zeit lieben lernen, vor allem dann, wenn die Partnerin ihm noch zusätzlich erotisch einheizt.

Und als Partnerin wird Frau ein paar hochinteressante Feststellungen machen. Er verfügt dann nämlich über zwei Zeitfenster. Nach dem Ablauf des ersten Zeitfensters – i. d. R. nach spätestens vier Tagen – ist sein Verlangen so groß geworden, dass seine Konzentration darunter leidet. Die Flüchtigkeitsfehler häufen sich. Manchmal hat er schon jetzt einen „feuchten Traum“, der seinen Hormonspiegel aber nicht wirklich senkt. Lässt Frau ihn aber noch länger darben – ab etwa einer Woche – dann denkt er wirklich nur noch zwischen den Beinen und ist als Sklave seiner Hormone kaum noch zu zielgerichteten Handlungen fähig. Solange sein Hormonspiegel hoch ist und er will, aber aufgrund des Verschlusses nicht kann, ist er handzahm. Er tut alles – wirklich alles! – um seiner Partnerin jeden Wunsch von den Lippen abzulesen und den dann auch zu erfüllen. Liebevoller kann er gar nicht mehr sein! Zur Belohnung darf er dann irgendwann Kommen, nicht selten in Form eines unübertrefflichen, ausschweifenden, tabulosen und äußerst phantasievollen Beisammenseins! Das er aber unmittelbar danach sofort wieder verschlossen wird, versteht sich natürlich von selbst!

Das wirklich starke Geschlecht sind wir Frauen. Seine Libido und seine sexuellen Wünsche, die wir ihm je nach Gusto erfüllen oder versagen können, liefern uns den Schlüssel dazu, Macht über ihn auszuüben. Das sollten wir uns als moderne, emanzipierte und selbstbewusste Frauen von heute vielleicht einmal verdeutlichen. Wie heißt es doch so schön? „Hinter jedem erfolgreichen oder begehrenswerten Mann steht eine starke Frau!“

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Meine Bücher findet ihr zum Einheitspreis von 4,99 Euro bei Beam. Selbstverständlich DRM-frei und durch das PDF-Format kompatibel zu fast allen eBook-Readern, Computern, Tablets und Smartphones. Sinnlich und erotisch: Lesen einmal etwas anders … 😉

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