Bastelvorschläge (4)

Die nächste Runde der Bastelvorschläge wird eingeläutet, wieder mit zwei Selbstbau-Anregungen und wieder für die etwas härteren Gangarten. Das beschriebene Herrenband hatte ich ja schon im Buch „Liebesreigen“ (und da im Kapitel „FemDom“) erwähnt. Die Gummipeitsche eignet sich für all jene, die sich gerne mal mit „schlagenden Argumenten“ befassen wollen, aber mangels Erfahrungen die Ausgaben für professionelles Schlagwerkzeug (noch) scheuen. Der Tipp ist übrigens nicht von mir; den habe ich vor langer Zeit mal irgendwo im Web gefunden, ausprobiert und für gut befunden. Vorausgegangene Basteltipps sind hier zu finden.

Das Herrenband:
Für: Ihn.
Anleitung: Man nehme runde Turnschuh-Schnürsenkel von ungefähr 70-80 cm Länge, möglichst etwas dehnbar. Beide Schnürsenkel werden zusammengeknotet, so dass ein langes Band von 1,40 bis 1,60 m Länge entsteht. Oder gleich ein entsprechend langes Band verwenden – wenn es zu bekommen ist. Die beiden losen Enden durch eine Federklemme – wie sie zum Verschließen von Zugschnüren an Beuteln, Taillenzügen, Kapuzen usw. eingesetzt wird – fädeln. Danach die Federklemme so weit nach oben schieben, bis eine adäquate Schlaufe entstanden ist und fertig. Die Anwendung ist einfach. Er legt die Schlaufe hinter den Eichelkranz und schiebt von der Unterseite her die Federklemme soweit ran, bis sie schön stramm sitzt. Die Hoden werden in den Unterbauch geschoben und der Penis nach hinten zwischen die Beine gelegt; die Schnurenden durch die Pofalte nach vorne geführt und vor dem Bauch als Schleife verschlossen. Das wird unsichtbar unter der Kleidunng getragen. Keiner hält das lange aus! Die Eichel liegt frei und erfährt eine unablässige Reizung durch die Reibung der Wäsche, dazu der hypergeile Zug durch das Band und die Penismassage bei jedem Schritt durch die Innenseiten der Oberschenkel! Diese Stimulation ist heftig und führt unweigerlich zur Erektion – welche aber vom Band, das den Phallus an der Eichel festhält, zuverlässig verhindert wird. Schmerzhaft geil! Das beste Stück wird unbarmherzig gestreckt, in die Länge gezogen. Gehen kann man(n) damit. Aber nur sehr vorsichtig, ganz besonders auf Treppen. Hinhocken geht gar nicht! Knien hingegen schon und eine Domina, die ihren Sklaven auf Knien sehen will, tut gut daran, ihm so ein Band anzulegen. Länger als zwanzig Minuten, allerhöchstens eine halbe Stunde, ist es wirklich nicht auszuhalten und danach trägt man(n) zwischen den Beinen einen feuchten Slip. Und obendrein: Regelmäßiges Tragen kann durchaus sein bestes Stück verlängern!

Einfache Gummipeitsche:
Für: Beide Geschlechter.
Anleitung: Für den Selbstbau benötigt ihr
– einen Fahradschlauch
– einen Holzstab, 25 mm stark
– ein dünnes Nylonseil 6m oder alternativ je 3m von 2 Farben
– Montagekleber
– Ring-Schraube
– Abdeckkappen für Rohre von 25 mm Durchmesser
– Pannenband, selbstverschweißend
Man schneidet den Schlauch einseitig auf und wäscht zuerst das weiße Talkum herunter. Danach den Schlauch in Streifen von 0,8 bis 1cm Breite und 70cm Länge schneiden. Das wird später die eigentliche Gummipeitsche. Man sägt von dem Holzstab ein ca. 25cm langes Stück ab. Aus ihm entsteht der Handgriff. Nun die beiden Abdeckkappen auf die beiden Enden des Griffs drücken. Das funktioniert am besten, wenn die Kappen mittels Föhn erwärmt worden sind. Auf einer Seite wird nun durch die Kappe hindurch eine Bohrung eingebracht. Sie dient der späteren Aufnahme der Schraube. Nun den Griff dünn (!) mit Montagekleber einstreichen und das Seil dicht an dicht drum herum wickeln. Die Seilenden müssen mittels Feuerzeug verschmolzen werden, damit das Seil nicht aufribbeln kann. Damit ist der Griff fertig. Nun die Schraube bis zum Anschlag in das Bohrloch hinein drehen. Daraufhin die Gummistreifen durch den Ring ziehen, so dass immer zwei gleich lange Enden herunter hängen. Jetzt vor der Schraube die Gummis mit zwei Kabelbindern so eng wie möglich zusammen fassen und diese Befestigungsstelle mit dem selbstverschweißenden Pannenband bündig umwickeln. Nun noch zwei bis drei Tage liegen lassen, damit alles trocknen und abbinden kann – fertig ist die selbstgebaute Gummipeitsche.

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