Enjoy your handy!

Vor so ungefähr zehn Jahren gab es einmal ein ganz spezielles Teil an Mobilfunk-Zubehör für die aufgeschlossene Dame. Dabei handelte es sich um ein recht raffiniertes Kleidungsstück, genannt „Call Me Panty“: Ein pinkfarbener Slip, bestehend aus 92% Baumwolle und 8% Lycra, hergestellt von Vavoom Productions. Das Besondere an diesem Slip bestand aus der außen aufgesetzten Handytasche, die dafür sorgte, dass das Handy genau über dem Venushügel zu liegen kam. Der Rest war einfach: Vibrationsalarm einschalten, Handy ins Höschen und sich anrufen lassen. Ich habe das seinerzeit sehr genossen und kann euch sagen … – huiihhh! Göttlich! Aber auch nicht ganz ohne, wenn einen der Anruf urplötzlich und gänzlich unvermittelt ins Reich der Lüste katapultiert. Das ist so megageil …

Das „Call Me Panty“ gibt es nicht mehr. Leider! Aber wer mit der Nähmaschine umzugehen weiß, kann es relativ leicht nachbauen. Was benötigt ihr dazu? Ihr braucht zwei gleiche Slips. Sie sollten schon etwas eng sitzen, damit sie hinterher gut anliegen. Also so in die Richtung von Shapewear gehend, preiswerte Taillenslips aus Viskose, Polyamid und Elasthan zum Beispiel. Einen der Slips legt ihr erst einmal beiseite. Beim zweiten „heißen Höschen“ wird die Schere angesetzt. Ihr durchtrennt zunächst den Schrittbereich, möglichst zwei bis drei Zentimeter unterhalb der Klitoris. Nun wird vom Beinausschnitt ausgehend nach oben hin zum Bund und zur Seite geschnitten, bei beiden Beinen. Ihr erhaltet damit ein ungefähr dreieckiges Stück Stoff, welches zur künftigen Tasche werden wird.

Die Ränder dieses Stoffstückes umschlagen und mit der Nähmaschine einsäumen, damit nichts aufribbeln kann. Nun noch diese Tasche außen mit der Vorderseite des ersten Slips vernähen, selbstverständlich auch wieder mit der Nähmaschine. Beim Vernähen beachten, dass der „Taschenstoff“ möglichst etwas gezogen wird (was nicht ganz einfach ist), damit die Tasche hinterher schön stramm auf dem Slip sitzt: Fertig ist euer selbstgebautes „Call Me Panty“! Wenn die Naht direkt über der Klit sitzt, dann macht das gar nichts, ganz im Gegenteil sogar … Das muss vom Nähen her gar nicht mal besonders schön aussehen, denn ihr tragt es ja darunter und dort sieht es keiner. Allerdings muss das Höschen mit Handytasche bei Benutzung garantiert häufiger in die Wäsche. Das bringt das Verfahren so mit sich … 😉

Das Handy mit dem eingeschalteten Vibrationsalarm wandert in die Tasche. Ist das Gerät gut verstaut, muss es nur noch klingeln bzw. vibrieren, damit frau in Stimmung kommt. Nein, es kommt euch davon nicht. Dazu reichen weder Vibrationsstärke noch Vibrationsdauer aus. Aber ihr kommt tatsächlich in Stimmung. Und wie! Das Feeling ist schier unglaublich – enjoy your handy!

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