Zum Nachdenken

Ich hätte da wieder einmal eine kleine Geschichte für meine LeserInnen. Nur mal so zum darüber Nachdenken, gerade auch, falls ihr gewisse Zweifel an der Treue eures Partners hegen solltet. Ihr müsst das ja nicht als Vorlage nehmen. Doch ihr könntet das durchaus tun – kommt drauf an, wie ihr euren Partner einschätzt und ob ihr euch so etwas zutraut. Denn falls ihr es in die Tat umsetzt, dann nehmt ihr – und das muss euch wirklich klar sein! – einen Riesenberg an Verantwortung auf euch. Im Gegenzug dafür allerdings wird sich euer Partner in den allermeisten Fällen zum echten Traumpartner entwickeln: Die Entscheidung liegt ganz bei euch allein!
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Die Strafe

Harald und Kristin:

„Was hat sie, was ich nicht habe?!?“ Haralds Frau Kristin schäumte vor Wut. Irgendwie hatte sie von seinem Seitensprung erfahren – davon, dass er sie mit seiner Chefin Sophie betrog. Schon seit geraumer Zeit. Immer und immer wieder. Er konnte gar nicht anders. Denn obwohl er Kristin aus tiefstem Herzen liebte: Im Bett unterschieden sich die beiden Frauen wie Tag und Nacht. Kristin war der ausgesprochen passive Typ. Sie ließ sich gerne von ihm verwöhnen, legte aber praktisch nie selbst Hand an, weder bei sich selbst noch bei ihm. Experimente oder gar Lovetoys mochte sie gar nicht. Sex hatte nach Schema F abzulaufen. Vaginal ja, oral extrem selten – und wenn dann nur als Cunnilingus, also er bei ihr – und anal niemals. Sophie hingegen stellte das genaue Gegenteil dar. Sie nahm sich den Mann, den sie haben wollte, mit absoluter Selbstverständlichkeit. Sie bildete immer den aktiven, ja geradezu dominanten, Part. Ohne ihr bestimmendes Selbstbewusstsein wäre sie wohl auch niemals in die leitende Position gekommen, die sie heute innehatte. Kam noch hinzu, dass sie auf sexuellem Gebiet vollkommen tabulos alles ausprobieren musste. Diese Gedanken gingen Harald als Antwort auf die Frage seiner Frau durch den Kopf. Doch was davon konnte er preisgeben, ohne sie nur noch mehr in Rage zu bringen?

Der Mann setzte gerade zum Sprechen an, als Kristin auch schon die nächste Frage auf ihn abfeuerte: „Wie hat das angefangen und wie lange geht das schon?“ Harald überlegte kurz – diese Frage zu beantworten, erschien ihm weitaus unverfänglicher. „Das war vor knapp einem Jahr“, entgegnete er und setzte hinzu: „Damals, der Tag, als ich mein Handy im Büro vergessen hatte und nochmal hin bin, um es zu holen. Eigentlich hätte niemand mehr in der Firma sein dürfen, doch plötzlich stand Sophie vor mir. Sie machte mich an, kokettierte, geilte mich auf. Da ist es dann passiert, einfach so. Zum ersten Mal. Später dann noch ein paarmal.“ „Willst du mir etwa sagen, dass die Initiative von ihr ausging?“ „Ja, denn andernfalls wäre ich nie mit ihr ins Bett gegangen. Weil ich dich liebe.“ „Hast du es genossen?“ „Hmm…“ „Und sie auch?“ „Ich glaube, sogar noch mehr als ich. Sonst hätte sie wohl kaum auf die Wiederholung gedrängt.“ Er hatte eigentlich „häufige Wiederholung“ sagen wollen, verkniff sich das aber im allerletzten Moment, um Kristin nicht noch wütender zu machen.

Kristin schluckte. Das musste sie erst einmal verdauen. Sie erhob sich: „Dir ist hoffentlich klar, dass nach diesem Vorfall unsere Ehe niemals wieder so sein wird wie früher!“ Betreten nickte Harald und murmelte ein halblautes „Ja“. Er sah seine Gattin an und fragte: „Was wirst du jetzt tun?“ „Weiß ich noch nicht. Da muss ich in Ruhe drüber nachdenken. Allein! Du übernachtest heute im Gästezimmer!“ Nun war es an Harald zu schlucken. Sie warf ihn aus dem gemeinsamen Ehebett. Das hatte es noch nie gegeben. Sein Betrug musste sie wirklich sehr schwer getroffen haben. Sie redeten an diesem Abend kein Wort mehr miteinander. Der Mann war sich seiner Schuld deutlich bewusst und seine bessere Hälfte raste vor eifersüchtiger Wut. Völlig zu Recht, wie er sich insgeheim eingestehen musste.

Andererseits, Sophie … Eine Frau, bei der kein Mann nein sagen konnte. Jemand, der – bzw. die – andere spielend um den Finger wickelte. Harald war bekannt, dass sie mit einem festen Freund zusammen lebte. Der wusste von ihren zahlreichen, kleinen Abwechslungen mit anderen Männern – und manchmal auch Frauen – und es blieb ihm nichts anderes übrig, als das stillschweigend zu akzeptieren. Was ihn selbst und Sophie betraf: Er war von sich aus nicht fähig, die prickelnd-erotische, hochgradig geile Beziehung zu beenden und das wusste er auch. Harald ahnte, dass seine Frau das auch so sah und sich gerade deswegen so aufregte. Das Ende der Beziehung mit Sophie musste von der Chefin selbst ausgehen. Doch warum sollte sie das machen und freiwillig auf ihren Spaß – ihre Lust! – verzichten? Und doch: Er liebte seine Frau! Er wollte auf Kristin nicht verzichten. Niemals! Schwere Gedanken und irgendwann schlief Harald ein. Unruhige Träume quälten ihn. Am nächsten Morgen begab er sich zur Arbeit. Kristin sah er nicht. Sie war noch nicht aufgestanden, wollte ihn offensichtlich auch nicht sehen.

Auf der Arbeit zog er Sophie in einem stillen Moment beiseite und beichtete ihr, was Kristin herausbekommen hatte. Sie lächelte ihn aufreizend an: „Das ist ja dann wohl eher dein ureigenes Problem, mein Lieber. Für mich vereinfacht es vieles!“ Ihm war völlig klar, dass sie nicht auf ihn würde verzichten wollen. Denn ihr ging es um den eigenen Spaß. Sehr viel Spaß sogar, und gar nicht mal selten um reine Ekstase. In Harald wuchs die Verzweiflung. Er wusste nicht, was er machen sollte. Was ihm auch als Lösung für die verfahrene Situation durch den Kopf ging – es erschien alles verkehrt! Die Lösung all seiner Probleme jedoch sollte gänzlich unerwartet sein und von anderer Seite kommen. In absehbarer Zeit. Doch davon ahnte der Mann noch nichts. Als er nach Hause kam, da war seine Frau weg. Auf dem Küchentisch lag ein Brief von ihr und Harald las:

Lieber Harald!

Wir sind jetzt seit über zehn Jahren glücklich verheiratet. Ganz im Gegensatz zu dir habe ich in all den Jahren niemals auch nur im Entferntesten an Betrug gedacht. Du hast mich schwer enttäuscht! Du hast mein Vertrauen missbraucht! Es wird nie wieder so sein, wie es einmal gewesen ist. Nie! Ich sehe in meiner jetzigen Situation nur zwei Möglichkeiten.

Möglichkeit 1: Ich reiche die Scheidung ein.

Möglichkeit 2: Wir bleiben zusammen. Allerdings nehme ich unseren gemeinsamen, kleinen Freund dann in unbefristete Sicherheitsverwahrung. Nur ich allein bestimme künftig, wann du deinen Penis wieder benutzen darfst und ob dir der Orgasmus gestattet wird.

Die zweite Möglichkeit stelle ich mir so vor: Du beschaffst einen Peniskäfig aus Edelstahl. Zusätzlich ein paar wirklich stabile Handschellen aus Stahl. Beide Teile übergibst du mir originalverpackt. Ich werde die Schlüssel an mich nehmen. Dein Penis kommt in das Gefängnis – 24/7/365, falls dir das etwas sagt. Wann immer der Käfig abgenommen wird, werden deine Hände auf dem Rücken gefesselt sein. Du wirst dich folglich niemals mehr selbst anfassen können! Einzig ich bestimme dann noch über deine Sexualität. Damit aber noch nicht genug, denn das wäre als Strafe für deinen Vertrauensbruch viel zuwenig! Ich werde, falls du die zweite Möglichkeit wählst, deine gesamte Unterwäsche wegwerfen und durch Damenunterwäsche ersetzen. Die wirst du tragen. Täglich. Ständig. Ausschließlich. Wann immer du dann deine Oberbekleidung vor jemand anderem ablegst, gibst du dich selbst der Lächerlichkeit preis. Das hast du dir selbst zuzuschreiben.

Nun wähle! Ich bin zwei Wochen lang weg. Wohin oder vielleicht sogar auch mit wem geht dich nichts an! Wenn ich in zwei Wochen wieder da bin, dann liegen Peniskäfig und Handschellen auf dem Tisch oder ich gehe umgehend zum Anwalt!

Kristin

Harald brauchte nicht lange zu überlegen. Scheidung oder Haft. Wenn er Kristin behalten wollte, dann blieb nur die Haft. Sophie würde davon nicht begeistert sein. Sicher, seine Finger- und Zungenfertigkeit gefielen der Chefin über alle Maßen, aber das würde ihr auf die Dauer keinesfalls reichen. Vermutlich beendete sie die Beziehung dann selbst. Natürlich nicht, ohne ihn wegen seiner Damenunterwäsche lächerlich zu machen. Doch da musste er offensichtlich durch. Solche rachsüchtigen Ideen hatte er Kristin bisher gar nicht zugetraut. Doch die Rache einer Frau kann furchtbar sein, wie der Mann sich eingestehen musste. Dabei ahnte er nicht einmal, dass es noch viel schlimmer kommen sollte.

Es wurden zwei Wochen, in denen Sophie und er fast täglich ungehemmten Spaß miteinander hatten: Eine Art von sexuellem Endspurt sozusagen, denn er hatte sie von Kristins Ultimatum, der anzutretenden Strafe und seiner Entscheidung in Kenntnis gesetzt. Als Sophie davon erfuhr, wollte sie sich vor Lachen ausschütten: „Sie wird dich feminisieren, pass‘ auf!“ Auch binnen dieser zwei Wochen bestellte er sich per Internet einen Peniskäfig aus Edelstahl, ausgestattet mit drei Cockringen von vierzig bis fünfzig Millimetern Durchmesser sowie die Handschellen. Er wartete auf seine Frau, auf Kristin.

Zwei Wochen später: Wieder kam er von der Arbeit. Kristin saß in der Küche und sah ihn mit eisiger Miene an: „Wie hast du dich entschieden?“ „Ich wähle die Sicherheitsverwahrung.“ „Die Teile?“ Er holte sie und legte sie vor Kristin auf den Tisch. Aufreizend langsam öffnete seine Gattin die Verpackungen und betrachtete den Inhalt. Mit den Handschellen waren zwei Schlüssel geliefert worden. Kristin schob sie zur Seite. Für den Peniskäfig – ein wirklich stabiles Teil! – existierten drei Schlüssel. Kristin ergriff sie, meinte nur „warte hier“ und verließ damit das Zimmer. Als sie zurückkehrte, waren die Schlüssel verschwunden.

Harald hatte die Hände auf den Rücken zu legen und Kristin fixierte sie ihm dort mit den Handschellen. Anschließend machte sie sich an seinem Hosenbund zu schaffen, öffnete den Gürtel und befreite sein edelstes Teil. Sie betrachtete die drei Cockringe. Der Vierzig-Millimeter-Ring schied von vornherein aus, weil zu klein. Kristin entschied sich für den Fünfundvierzig-Millimeter-Ring. Eigentlich war der auch noch etwas zu klein, doch sie wollte, dass das Teil sehr stramm saß und keinesfalls problemlos abgenommen werden konnte. Beim Anlegen entfuhren Harald klägliche Schmerzlaute, denn seine Hoden wurden dabei auf unangenehme Weise gequetscht. Es war der Schmerz, der jegliche Erektion verhinderte, so dass sich anschließend der Käfig problemlos anlegen ließ. Kristin hakte das Schloss ein und drückte es zu: Gefangen!

„Morgen, wenn du auf der Arbeit bist, dann gehe ich für dich einkaufen. Sobald du nachhause kommst, wird deine Unterwäsche getauscht. Für immer!“ Ihr resoluter Tonfall ließ keinerlei Widerspruch zu und Harald blieb nichts anderes übrig, als ein „einverstanden“ zu murmeln. Sie nahm ihm die Handschellen ab. „Fass dich an!“, befahl sie. Er versuchte es. Es ging nicht. Der Käfig – er vermittelte ein merkwürdiges und durchaus erotisches Gefühl – saß fest und verwehrte ihm jeden Zugriff. „Wie lange werde ich das tragen?“, fragte Kristins Gatte. „Immer. Ausgenommen nur dann, wenn mir danach ist, dich in mir zu spüren. Aber nach allem, was du angerichtet hast, dürfte es bis dahin noch ganz schön lange dauern. Dein Problem!“ Seine Gattin gab sich unnachiebig.

Sie teilten jetzt zwar das Ehebett wieder miteinander, doch war Harald zur Untätigkeit verdammt und auf Gedeih und Verderb vom guten Willen seiner besseren Hälfte abhängig gemacht worden. Ein merkwürdiges Feeling! Irgendwie machte es ihn aber auch unheimlich an. Der Käfig unterdrückte die Erektion gewaltsam, was dann schmerzhaft wurde und zum Zusammenfallen seiner Manneskraft führte. Bis zum nächsten Versuch. Immer und immer wieder, unbeeinflussbar und unvorhersehbar. Es fühlte sich quälend lustvoll an. Später, auf der Arbeit, pendelte sein nicht erigiertes, bestes Stück im Käfig. Wurde davon stimuliert, wollte erigieren, konnte das nicht, zog sich wieder zurück. Es war entnervend! Haralds Denken konzentrierte sich ganz von selbst mehr und mehr auf den Bereich zwischen seinen Beinen. Da schien die Tatsache, dass er sich nun beim kleinen Geschäft wie eine Frau hinzusetzen hatte, noch das kleinste Übel zu sein. Abends, wieder zuhause, kleidete Kristin ihn neu ein. Mit Miederhose, BH und Nylons. In der Hose hatte er zum Wäscheschutz eine Slipeinlage zu tragen – sie dachte offensichtlich an alles. Für die Nacht erhielt er ein ultrafeminines Nachthemd und als Freizeitbekleidung im Haus hatte er ein Kleid anzulegen.

*

Kristin:

Mein Göttergatte wird sich noch sehr wundern! Die Damenwäsche – nicht, dass ich vorhabe, ihn zu feminisieren, aber durch das Stärken seiner femininen Seite kann ich ihn gesellschaftlich unmöglich machen und diese Option will ich mir unbedingt offen halten – und der Peniskäfig sollen erst den Anfang bilden. Er hatte mit Sophie rumgehurt? Nicht schön, aber Vergangenheit. Künftig würde er voll geil auf mich allein fixiert sein und nur ich bestimmte, wann und wie er seine Ladung loswerden könnte. Meine überstürzte Abreise am Tag unseres Zerwürfnisses war eine reine Kurzschlusshandlung gewesen. Ziellos fuhr ich raus auf’s Land und quartierte mich in irgendeiner Pension ein, obwohl ich mir das eigentlich gar nicht leisten konnte. Davon, dass viele Männer insgeheim auf Damenwäsche und Keuschhaltung stehen, hatte ich zuvor schon einmal flüchtig gehört. Das war einer der Gründe für meinen Brief gewesen, aber eher aus einem unterbewussten Impuls heraus. Nun, Harald hatte es akzeptiert. Sehr gut zwar, aber bei weitem noch nicht ausreichend!

In den zwei Wochen draußen auf dem Land reifte in mir nach und nach ein Plan. Ich hatte mein Tablet mitgenommen und in der Pension gab es WLAN. Das Internet stand mir offen. Dort recherchierte ich. Über Ehe, Liebe, Sex, Erotik, Neigungen, Fetische und alles, was damit auch nur entfernt in Verbindung stand. Zunächst eher ziellos, doch schließlich kam mir zu Bewusstsein, dass Harald wohl noch am ehesten so etwas wie einer Herrin bedurfte. Die gedachte ich zu werden, und zwar, indem ich meinen Gatten zu meinem ganz persönlichen Lovetoy umfunktionierte. Sofern er anbiss. Ich mag keine Liebesspielzeuge. Die sind mir zu kalt, zu fremd und zu unpersönlich. Haut, Geruch, Lustlaute, Berührung – all das gehörte für mich unbedingt mit dazu. Anders ging es nicht. Mein Mann brachte alle diese Eigenschaften mit. Er sollte folglich zum Lovetoy werden. So einfach war das!

Es liegt jetzt drei Tage zurück, seit ich ihm den Käfig angelegt habe. Seit zwei Tagen trägt er die Damenwäsche. Heute habe ich noch einmal richtig viel Geld für ihn ausgegeben. Macht nichts, denn es sind ja seine Ersparnisse, auf die ich zurückgreife. Ich habe einen Elektropeniskäfig, den „Mystim Pubic Enemy No. 1“ und dazu passend als Steuergerät ein „IBP Digital Tens“ bestellt, weil ich gelesen habe, dass das IBP-Gerät leistungsfähiger als sein Mystim-Gegenstück ist – und dabei sogar noch sehr viel preiswerter! Mit dieser Kombination beabsichtige ich, meinem Gatten seine intimsten Geheimnisse zu entlocken. Dazu kommt noch ein größerer Posten eines Cialis-Generikums namens Tadacip. Eine Tablette davon wirkt gut drei Tage lang. Zwar nicht so stark wie Viagra, doch im Gegnsatz zum letztgenannten Produkt setzt es die Stimulationsschwelle herab und facht so seine Libido an. Davon wird er künftig zwei Tabletten pro Woche einnehmen müssen.

Ganz auf Viagra will ich Harald aber auch nicht verzichten lassen. Wenn nämlich die Wirkung des Tadacip am Abklingen ist, dann kann er durchaus ein Kamagra-Oral-Produkt einnehmen. Wenn ich ihn lange und hart fühlen will. Oder aber um ihm im verschlossenen Zustand schmerzhaft ins Bewusstsein zu rufen, wo sein Platz in unserer nun doch etwas anders gewordenen Beziehung ist. Und sollte ich in Stimmung sein, während er verschlossen bleiben muss, dann hilft mir selbst ein Strap-On für ihn weiter. Den kann er auch verschlossen benutzen und ich habe meinen Spaß dabei. Das ist übrigens das einzige Zugeständnis, welches ich an Lovetoys machen werde. In den zwei Wochen meiner Recherchen ist mir dann noch Pueraria Mirifica aufgefallen. Es verstärkt als Nebenwirkung die Libido, was ich für sehr wünschenswert halte. Die Hauptwirkung allerdings liegt in der Brustvergrößerung. Auch nicht schlecht, denn dann bekommen seine BHs so nach und nach die richtige Füllung. Denn auch das wird er einnehmen müssen. Mal sehen, vielleicht fällt mir auch noch etwas für seine Brustwarzen ein, denn das sanft-zärtliche Streicheln eines erigierten Nippels über den anderen finde ich so unglaublich scharf …

*

Harald:

Seit einem halben Jahr hält meine Gattin mich jetzt verschlossen. Ich habe mich an diesen Zustand gewöhnt. Ich habe mich auch daran gewöhnt, Damenwäsche zu tragen. Ehrlich gesagt möchte ich das unbeschreiblich heiße Hautgefühl durch solche Wäsche auch gar nicht mehr vermissen. Ich würde, selbst wenn ich es wollte und Kristin mir die Gelegenheit dazu gäbe, wohl niemals mehr davon loskommen. Wir haben das einmal ohne Damenwäsche ausprobiert. Ich fühlte mich irgendwie unvollständig, wurde fahrig und unruhig. Das gab sich schlagartig, als ich wieder welche trug. Unser Verhältnis zueinander hat sich, seit sie mich in Sicherheitsverwahrung genommen hat, gravierend verändert. Mein Penis gehört nicht mehr mir, sondern ihr allein. Ich trage ihn bloß noch für sie. Es ist zwar nicht so, dass ich Kristins Sklave bin, aber dennoch betrachte ich meine Frau inzwischen insgeheim als meine Herrin.

Eine Herrin, bei der ich nach Kräften bemüht bin, ihr alles recht zu machen. Sie kennt mittlerweile mehr intime Details über mich als ich selbst. Immer wieder hat sie mich befragt, während ich den Elektropeniskäfig trug. Kristin beherrscht die Stimulation damit perfekt. Sie erleichtert mich damit zwar regelmäßig, aber sie allein bestimmt, ob ich dabei einen Orgasmus haben darf oder ob nicht. Das hängt ganz davon ab, wie ich mich ihr gegenüber verhalten habe. Ohne Orgasmus ist es für mich eine Art von Lustfolter, die mich nur noch heißer – und zuvorkommender – werden lässt. Ich selbst habe im Gegenzug gelernt, sehr gut mit dem Strap-On umzugehen. Das ist jedesmal unglaublich scharf, für sie befriedigend und für mich quälend-lustvoll unbefriedigend. Ich bin dazu übergegangen, standardmäßig Slipeinlagen zu tragen. Denn die brauche ich auch. Weil die Medikamente, die sie mir verabreicht, immer für eine gewisse Feuchtigkeit sorgen. Die muss ja auch irgendwo hin. Selbstverständlich kaufe ich mir diese Einlagen auch selbst, ganz wie meine Herrin es von mir erwarten darf. Früher war ich nie „allzeit bereit“, wie man so schön sagt. Heute dagegen bin ich es, doch ich kann nicht. Denn es ist ja Kristin, die uneingeschränkt über meine Sexualität herrscht. Was mir auch ein recht angenehmes Gefühl von Geborgenheit und Zugehörigkeit vermittelt.

Meine Brust hat angefangen zu wachsen. Ich merkte das daran, dass ich neue, größere BHs benötigte. Seit etwa einem Monat trage ich zudem zweimal täglich für jeweils zwei Stunden Philips-Avent-Nipletten. Kristin mag es, wenn meine Brustwarzen prominent vergrößert hervorstehen und durch das regelmäßige und häufige Tragen könnte dieser Effekt vielleicht sogar dauerhaft werden. Mir selbst gefällt es übrigens auch, denn heißen Nippelspielen gegenüber bin ich keineswegs abgeneigt. Eigentlich bin ich dauergeil geworden, doch ich habe mich, seit sie mich damals verschlossen hat, nicht mehr anfassen können. Kristin allein ist es, die bestimmt. Vielleicht ist das sogar ganz gut so, denn es gibt mir auch ein Gefühl von Sicherheit. Ich liebe meine Frau mehr denn je und es gibt für mich nur noch sie! Ach ja: Sophie ist zwar immer noch meine Chefin, doch das Verhältnis mit ihr ist endgültig beendet. Für immer! Ich bin meiner Frau und Eheherrin überaus dankbar dafür.
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Soweit die Geschichte. Natürlich ist sie nur ausgedacht. Ob sie funktionieren würde, wenn eine meiner Leserinnen sie in die Tat umsetzte? Ja! Ich bin mir da ganz sicher. Denn ich habe schon mit Männern zu tun gehabt, die von ihren Partnerinnen keusch gehalten wurden. Und glaubt mir: So ein Mann wird so lieb, zahm, hilfsbereit und zuvorkommend … 😉

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Meine Bücher findet ihr zum Einheitspreis von 4,99 Euro bei Beam. Selbstverständlich DRM-frei und durch das PDF-Format kompatibel zu fast allen eBook-Readern, Computern, Tablets und Smartphones. Sinnlich und erotisch: Lesen einmal etwas anders … 😉

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4 Gedanken zu “Zum Nachdenken

  1. Liebe Laura-Marlene,

    gestatte mir einen Kommentar zu deiner Geschichte. Ich finde sie mit Verlaub gesagt ziemlich schwach.

    Du bringst hier den alten Klassiker, betrogene Frau greift zum Keuschheitsgürtel und bekommt als Ergebnis einen wunderbaren, nunmehr achtsamen und liebevollen Mann.

    Solche Geschichten finden sich in zig Foren und dort sind sie in der Regel spannender und besser erzählt. Nicht so wie bei dir. Die Story ist einfach und lieblos herunter geschrieben.

    Aber das ist es nicht was mich stört. Denn in Ansehung deiner Angabe als Psychologin verwundert mich in der Geschichte die Wandlung von Kirsten zur Keuschheitsherrin und die Akzeptanz von Harald als keuschgehaltener Mann.

    Du schilderst Kerstin als nicht erfahren im Umgang mit Sexspielzeug. Darüber hinaus ging ihr Mann fremd. Sie konnte also seinen Appetit überhaupt nicht stillen, sie war nicht in der Lage ihn zu befriedigen. Abgesehen davon, dass Keuschheitsherrinnen eher doch Einhornqualität haben, stellt stellt sich mir die Frage, wie wird aus einem eher keuschen und sittsamen Weibchen so von heute auf morgen auf einmal eine Keuschheitsherrin. Ich hätte hier von dir erwartet, dass du diesen Sprung differenzierter und ausbalancierter darstellst. So ist es schlicht und ergreifend einfach unglaubwürdig runter geschrieben. Natürlich gibt es Frauen, ich kenne sie auch, die bei dem einen Mann zu einer Rechtsradikalen werden und dann aufgrund der nächsten Beziehung auf einmal linksradikal sind. Aber da werden einfach nur Ansichten ausgetauscht, die letztendlich austauschbar sind. Aber das was du schilderst halte ich eher für unglaubwürdig bzw. ist mir nicht schlüssig dargestellt.

    Und dann Harald, er akzeptiert seine neue Position. Die Begründung ist etwas dürftig. Scheidung ist ja kaum mehr ein zutreffender Grund. Aber abgesehen davon, selbst wenn und soweit man dies einfach hinnimmt, solltest du als Psychologin wissen, dass die Keuschhaltung des Mannes diesen eben nicht im Regelfall an macht. Nach allgemeiner Auffassung ist dies vielleicht bei 10 % der Männer der Fall. Hochgerechnet vielleicht bei 25 % der Männer. Ein gutes Viertel wird durch die erzwungene Keuschhaltung lediglich zornig und aggressiv und hat das dringende Bedürfnis die Keuschheitsherrin mal so kurz zu Brei zu schlagen. Ein weiteres Viertel wird durch die erzwungene Keuschhaltung depressiv und apathisch, antriebslos, ihr Libido fährt runter und tangiert so langsam Richtung Nirwana. Das letzte Viertel gerät in eine gewisse Trotzhaltung. Sie werden zwar nicht apathisch und depressiv, bei ihnen ist es eher wie bei einem Kleinkind, wenn ich nicht mehr spielen darf, dann spiele ich halt auch nicht mehr mit dir.

    Insofern hätte ich mir hier insgesamt gerade von einer Psychologin eine differenziertere Darstellung erwartet.

    herzlichst dein Leser honigtatze

    >

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    • Schade, wenn die Geschichte nicht gefallen haben sollte, aber ich kann es nun einmal nicht allen LeserInnen recht machen. Dennoch nehme ich mir deine Kritik zu Herzen und werde versuchen, künftig besser zu sein. Allerdings gebe ich auch eins zu bedenken: Das hier ist ein öffentliches Blog. Bei allem, was ich hier publiziere, handelt es sich bereits um eine Gratwanderung zwischen dem, was noch erlaubt ist und dem, was besser in irgendwelchen, geschlossenen Foren verborgen bleiben sollte. Daher schreibe ich meine Geschichten zuerst immer so, wie ich sie auch haben möchte. Daraus entsteht dann die „entschärfte“ Form für das Blog. So gesehen betreibe ich eine bewusste Selbstzenzur. Die (unzensierten?) Originale hingegen verarbeite ich manchmal in meinen Büchern.

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  2. Sehr amüsant, Deine Geschichte….! Ich muß zugeben, das es mich mal reizen würde, es auch mal zu probieren…!
    Aber wer weiß…..! Vll. würde es dann für mich kein zurück mehr geben..?

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  3. Im ersten Schritt sollte Frau ,Mann den KG einfach als Spielzeug vorstellen und dazu nutzen Ihn zu motivieren das Vorspiel zu verlängern, im zweiten Schritt kann man Ihm dann und wann den KG anzulegen, als seinen Beweis, dass er nicht fremdgeht. Zuletzt trägt er den KG immer, wenn er nicht in der Nähe seiner Frau ist. Sex findet natürlich weiter statt,nur bestimmt jetzt Sie wann und wie, er lernt, dass seine Befriedigung nur mit seiner Frau möglich ist, jeder Gedanke an Sex ausserhalb der Beziehung ist sinnlos, dies prägt sich in sein Unterbewusstsein ein.Ein Schritt weiter ist seine Feminisierung,mit der Keuschhaltung verändert sich nach einigen Monaten sein Hormonhaushalt, dies kann man durch Östrogengaben verstärken, ein Push UP verstärkt den Effekt, ein schnüren der Taille gibt Ihm zusätzlich weibliche Formen, weibliche Gesten und Bewegungsabläufe sind trainierbar. Es ist wichtig langsam, Schritt für Schritt vorzugehen, aber kosequent, eine Feminisierung dauer ca. 1 Jahr, die Gewöhnung an einen Kg ca. 3 Monate.

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