Interessante Zahlen

Es geschieht selten genug, dass sich die Wissenschaft mit der Sexualität (im Sinne von sexuellen Vorlieben) befasst. Doch bei Spektrum ist zur Abwechslung mal so ein Artikel erschienen. Einer, der sich mit den etwas härteren Spielarten der schönsten Nebensache der Welt befasst, also mit BDSM. Der Beitrag liefert u. a. hochinteressante Zahlen, wobei man tausende von Menschen nach ihren sexuellen Vorlieben mit Hinblick auf BDSM befragt hat, also eine doch schon recht stattliche (um nicht zu sagen repräsentative) Anzahl. Diese Zahlen will ich hier einmal zusammenfassen und aus meiner Sicht kommentieren. Weiterlesen

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Zukunftsplanung

Heute habe ich mal wieder eine Geschichte für euch. Eine, bei der ich mir die Kritik von „honigtatze“ doch sehr zu Herzen nahm, so dass ich hoffe, es mit dieser Story besser gemacht zu haben. Das Thema ist irgendwo ähnlich wie im Beitrag „Zum Nachdenken“, aber doch auch gänzlich anders aufgearbeitet worden. In zwei Punkten muss ich „honigtatze“ jedoch widersprechen. Einerseits habe ich es wirklich noch niemals erlebt (und auch noch nicht einmal davon gehört), dass ein keusch gehaltener Mann, dem die Keuschhaltung zusagt, dadurch aggressiv wird. Und andererseits kann ich auch die Aussage, dass die Libido des betreffenden Mannes langfristig quasi verschwindet, absolut nicht bestätigen. Nach meiner Erfahrung tritt nämlich in beiden Fällen sogar eher das genaue Gegenteil ein! Doch wie dem auch sei: Ich wünsche euch gute Unterhaltung mit der folgenden Kurzgeschichte! Weiterlesen

Zum Nachdenken

Ich hätte da wieder einmal eine kleine Geschichte für meine LeserInnen. Nur mal so zum darüber Nachdenken, gerade auch, falls ihr gewisse Zweifel an der Treue eures Partners hegen solltet. Ihr müsst das ja nicht als Vorlage nehmen. Doch ihr könntet das durchaus tun – kommt drauf an, wie ihr euren Partner einschätzt und ob ihr euch so etwas zutraut. Denn falls ihr es in die Tat umsetzt, dann nehmt ihr – und das muss euch wirklich klar sein! – einen Riesenberg an Verantwortung auf euch. Im Gegenzug dafür allerdings wird sich euer Partner in den allermeisten Fällen zum echten Traumpartner entwickeln: Die Entscheidung liegt ganz bei euch allein!
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Die Strafe

Harald und Kristin:

„Was hat sie, was ich nicht habe?!?“ Haralds Frau Kristin schäumte vor Wut. Irgendwie hatte sie von seinem Seitensprung erfahren – davon, dass er sie mit seiner Chefin Sophie betrog. Schon seit geraumer Zeit. Immer und immer wieder. Er konnte gar nicht anders. Denn obwohl er Kristin aus tiefstem Herzen liebte: Im Bett unterschieden sich die beiden Frauen wie Tag und Nacht. Kristin war der ausgesprochen passive Typ. Sie ließ sich gerne von ihm verwöhnen, legte aber praktisch nie selbst Hand an, weder bei sich selbst noch bei ihm. Experimente oder gar Lovetoys mochte sie gar nicht. Sex hatte nach Schema F abzulaufen. Vaginal ja, oral extrem selten – und wenn dann nur als Cunnilingus, also er bei ihr – und anal niemals. Sophie hingegen stellte das genaue Gegenteil dar. Sie nahm sich den Mann, den sie haben wollte, mit absoluter Selbstverständlichkeit. Sie bildete immer den aktiven, ja geradezu dominanten, Part. Ohne ihr bestimmendes Selbstbewusstsein wäre sie wohl auch niemals in die leitende Position gekommen, die sie heute innehatte. Kam noch hinzu, dass sie auf sexuellem Gebiet vollkommen tabulos alles ausprobieren musste. Diese Gedanken gingen Harald als Antwort auf die Frage seiner Frau durch den Kopf. Doch was davon konnte er preisgeben, ohne sie nur noch mehr in Rage zu bringen? Weiterlesen

Erotische Hypnose

Das eigene Vorstellungsvermögen spielt bei der schönsten Nebensache der Welt eine entscheidende, wenn nicht sogar die entscheidende Rolle. Ein Großteil des sexuellen Erlebens spielt sich im Kopf – im „Kopfkino“ – ab. Gleichfalls im Kopf wirkt die Hypnose. Was liegt also näher, als Erotik und Hypnose miteinander zu verbinden? Erotische Hypnose oder auch „Mindfuck“: Ich habe solche Erfahrungen schon häufig gemacht. Die erste Frage, die sich dabei stellt, ist: „Funktioniert die erotische Hypnose überhaupt?“ Die Antwort darauf lautet: „Ja, aber …“ Das „Aber“ bedeutet, dass ein paar grundlegende Voraussetzungen erfüllt sein müssen. Zunächst einmal muss sichergestellt sein, dass man überhaupt hypnotierbar ist. Das könnt ihr leicht selbst ausprobieren. Gebt mal, wenn ihr wirklich jede Menge Zeit habt und absolut ungestört seid, bei Youtube als Suchbegriffe „Hypnose“ oder „Selbsthypnose“ ein. Lasst euch auf irgendeine Hypnosesitzung ein. Welche ist völlig egal. Nur sollte es eine Sitzung sein, die schon wenigstens so 20-30 Minuten lang ist, denn andernfalls kann es sich nur um einen funktionslosen Teaser handeln. Wenn ihr dabei einen Geistes- oder Gemütszustand bemerkt, der euch merkwürdig oder angenehm vorkommt oder sogar fremd ist, dann seid ihr mit großer Wahrscheinlichkeit hypnotisierbar. Weiterlesen

Geschlechterrollen

Auf den ersten Blick erscheint die Sache einfach: Es gibt zwei Geschlechter, nämlich Frau und Mann. Doch das ist nur eine verfälschend-einfache Betrachtungsweise, denn sie berücksichtigt lediglich die primären Geschlechtsmerkmale. Das größte Sexualorgan aber ist unser Gehirn. Das legt fest, wie wir uns fühlen und in welche Geschlechterrolle wir wirklich hinein passen. Zusätzlich gibt es zwischen Mann und Frau noch einen recht großen Mischbereich, biologisch repräsentiert durch die so genannten „Futanari Girls“ (d. h. durch Menschen, die beiderlei primäre Geschlechtsmerkmale aufweisen und überwiegend als Frau auftreten) und die so genannten „Kathoey“, auch „Katoey“ oder „Katoy“ genannt und im Westen als „Ladyboy“ oder „Transvestit“ bezeichnet (d. h. Frauen, deren primäres biologisches Geschlechtsmerkmal das eines Mannes ist). Weiterlesen

Wieder eine Geschichte

Im vorausgegangenen Beitrag hatte ich ja über meine Vorliebe für Mieder berichtet. Die Beliebtheit von Miedern ist bei uns Frauen irgendwo in der Mitte zwischen edlen Dessous und Lack bzw. Latex anzusiedeln. Mir ist zudem durchaus geläufig, dass gerade auch sehr viele Männer diese Vorliebe teilen; nicht zuletzt aus diesem Grunde hatte ich ja bereits die Größenvergleichstabellen veröffentlicht. Dazu ist mir nun eine kleine Geschichte eingefallen. Die wurde noch in keinem meiner Bücher veröffentlicht und ist brandneu. Sie erscheint hier exklusiv für meine Leserschaft. Viel Spaß dabei!

Cornelia und Harry

Heidelberg ist ein schönes Städchen. Ich besitze dort, etwas außerhalb gelegen, eine Doppelhaushälfte. Bei der handelt es sich um ein Erbstück meiner verstorbenen Eltern. Entschuldigung, ich vergaß mich vorzustellen. Mein Name ist Cornelia. Ich bin fünfundvierzig Jahre alt und sehe noch ziemlich knackig aus. Mit ausladenden Rundungen an den richtigen Stellen, nur minimalen Fettpölsterchen und schulterlangem, glattem, schwarzen Haar. Meine hohen Wangenknochen verleihen mir in Verbindung mit meiner Brille einen sehr selbstbewussten und strengen, ja geradezu dominanten Gesichtsausdruck. Etwas, womit ich liebend gerne kokettiere. Ich bin als Sekretärin tätig und habe eine Dreiviertelstelle. Das Geld stimmt und ich genieße die Zeit, in der ich nicht arbeiten muss, von Herzen. Auf die eine oder andere Weise. Denn ich bin Single und mein Privatleben ist mir heilig. Was aber nun keineswegs bedeutet, dass ich auch immer allein lebe. Männer hat es in meinem Leben schon viele gegeben. Einige Frauen übrigens auch. Aber ich bin bei meinen Sexualpartnern ausgesprochen wählerisch. Ich weiß mittlerweile sehr genau, was Männer wollen. Und wie sie es wollen. Doch sie wissen nicht, was ich will. Vielleicht ist das ja sogar ganz gut so. Ach ja – und ich trage für mein Leben gerne Mieder. Nicht, weil ich die tragen müsste, sondern weil die sich wie eine zweite Haut anfühlen, mir ein permanentes, hocherotisches Streichelgefühl vermitteln und ich die Sicherheit des Festeingepacktseins liebe. Weiterlesen

Mieder, Shapewear, Girdles

Eine gute Freundin schenkte mir zu Weihnachten ein exquisites Korselett. Ich liebe Mieder, auch Shapewear bzw. Girdles genannt! Nicht, dass ich altmodisch bin oder gar von der Figur her so etwas sogar tragen müsste. Nein, es macht mir einfach Spaß! Das Mieder ist ein figurbetonendes Wunder. Es formt üppig den Busen nach und kaschiert Problemzonen gekonnt zuverlässig, so dass die Figur der Frau in ein ganz besonders vorteilhaftes Licht gerückt wird. Mieder sind ein ein Fetisch, der eine sexuelle Faszination ausübt, die schon an Pornoästhetik grenzt. Weil Miederwaren stützen sollen, bestehen sie im Gegensatz zu Dessous aus festen Stoffen. Die Spanne reicht dabei von 83% Polyamid mit 17% Elasthan (sehr dehnbar) bis hin zu 67% Polyester mit 33% Baumwolle (kaum dehnbar und sehr fest). Manchmal kommen Versteifungen in Form von eingearbeiteten Patten oder Stäbchen hinzu, damit die körperbetonende Festigkeit erhalten bleibt. Die Stäbchen schützen auch zuverlässig vor dem leidigen ‚Aufrollen‘. Gute Miederslips weisen sowohl Stäbchen wie auch einen Hakenverschluss im Taillenbereich auf – dazu ein Beispiel.

Mieder existieren in den verschiedensten Varianten, angefangen beim Slip über Strings, Bodys, Gürtel, Korseletts, Corsagen, Miederhosen, Longline-BHs usw. Es gibt sie daher für alle Gelegenheiten. Und auch in allen Ausführungen, von schlicht hautfarben bis hin zum hocherotisch-verspielt-spitzenbesetzten Ouvert-Teil in allen möglichen Farben. Und dann ist da noch das Tragegefühl. Das ist schlicht einmalig. Kühl und seidig-glatt, dabei eng anliegend wie eine zweite Haut und fest wie ein Panzer vermitteln solche Kleidungsstücke Sicherheit, Dominanz und Autorität. Ein Mieder zu tragen ist eine ganz besondere Sache. Es vermittelt ein beengendes Feeling und schränkt die Beweglichkeit etwas ein. Und doch wird gerade diese Enge nach kurzer Eingewöhnungszeit als unverzichtbar angenehm und formend empfunden. Zudem macht ein gut formendes Mieder schlanker und die Oberbekleidung passt besser. Hinzu gesellt sich bei längerem Sitzen oder Stehen der für den Rücken sehr angenehme Stützeffekt. Weiterlesen