Kleine Estim-Gerätekunde

Mit schöner Regelmäßigkeit erreichen mich Anfragen zur Elektrostimulation. Zumeist geht es dabei darum, welche Tens/EMS-Geräte ich empfehlen kann. Die Antwort darauf ist immer etwas problematisch, denn der Markt bei solchen Geräten ist im ständigen Wandel begriffen. Schaut Euch dazu nur einmal das wirklich umfangreiche Angebot an. Meine Erfahrung dabei sieht so aus: Ein Gerät, das gestern noch sehr gut war, ist heute bereits nicht mehr lieferbar und wird morgen durch ein anderes Modell ersetzt. Daher ist es eigentlich auch fast schon egal, für welches Modell Ihr euch entscheidet. Es muss nicht immer das angesagte Markengerät sein, denn mitunter sind No-Name-Produkte sogar leistungsfähiger und zugleich um Klassen preiswerter. Aber es gibt ein paar Kleinigkeiten, die Ihr beim Kauf unbedingt beachten solltet. Hier liefere ich Euch daher mal eine kleine Gerätekunde. Weiterlesen

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Der „Lila Kuss“

Heute soll es um ein kleines, aber feines – und obendrein sehr preiswertes – Liebesspielzeug gehen, an dem nicht nur wir Frauen, sondern auch Männer mit empfindlichen Brustwarzen ihre helle Freude haben. Ihr habt sicherlich schon vom Cupping gehört, bei dem zweckentfremdete, medizinische Geräte, die eigentlich zum Schröpfen gedacht sind, eingesetzt werden. Die Stimulation geschieht dabei durch Unterdruck. Im Fetisch- und im BDSM-Bereich findet sich der Einsatz solcher Love Toys häufiger und jede Frau sollte so etwas auch ruhig einmal ausprobiert haben. Eine Variante davon stellt eines meiner Lieblingsspielzeuge dar, nämlich der „Lila Kuss“ oder auch Nipple Sucker. Ich verwende dieses Love Toy schon seit vielen Jahren und bin immer wieder hellauf begeistert davon. Gut muss wirklich nicht teuer sein! Weiterlesen

Das Tastkleid

In meinem letzten Beitrag ging es im weitesten Sinne um das Nähen von ganz spezieller Kleidung für Sie, für die aufgeschlossene Frau von heute. Hier kommt noch so ein Beitrag. Er beschreibt quasi die Neuauflage eines heute nicht mehr erhältlichen, doch in den 1980er Jahren recht beliebten Lovetoys. Dabei handelt es sich um das aus Skandinavien stammende Tastkleid. Ich hatte es in der Geschichte „Ein Eigenheim im Grünen“ ja schon einmal kurz erwähnt. Das Tastkleid war ein bodyähnliches und eng – eigentlich sogar stramm – anliegendes Kleidungsstück, welches Frau völlig unauffällig darunter trug. Es diente dazu, ihr pure, uneingeschränkte Lust zuteil werden zu lassen und den Druck in ihrem Innersten bis zur Unerträglichkeit zu verstärken, jedoch ohne sie auch kommen zu lassen. Weiterlesen

Enjoy your handy!

Vor so ungefähr zehn Jahren gab es einmal ein ganz spezielles Teil an Mobilfunk-Zubehör für die aufgeschlossene Dame. Dabei handelte es sich um ein recht raffiniertes Kleidungsstück, genannt „Call Me Panty“: Ein pinkfarbener Slip, bestehend aus 92% Baumwolle und 8% Lycra, hergestellt von Vavoom Productions. Das Besondere an diesem Slip bestand aus der außen aufgesetzten Handytasche, die dafür sorgte, dass das Handy genau über dem Venushügel zu liegen kam. Der Rest war einfach: Vibrationsalarm einschalten, Handy ins Höschen und sich anrufen lassen. Ich habe das seinerzeit sehr genossen und kann euch sagen … – huiihhh! Göttlich! Aber auch nicht ganz ohne, wenn einen der Anruf urplötzlich und gänzlich unvermittelt ins Reich der Lüste katapultiert. Das ist so megageil … Weiterlesen

Bastelvorschläge (3)

Hier kommen die nächsten beiden Bastelvorschläge: Dieses Mal für die etwas härteren Spielarten. Es geht dabei um klitzekleine, wohldosierte und vollkommen harmlose, hochgradig erregende Schmerzreize. Ihr braucht dafür Kronkorken – ganz viele Kronkorken. Die vorherigen Bastelvorschläge findet ihr im vorausgegangen Beitrag.

Die peinliche Sitzgelegenheit:
Für: Beide Geschlechter.
Anleitung: Benötigt werden ein Holzbrett der Sitzflächengröße eines Stuhls entsprechend, knapp 70 nur ganz wenig verbogene Kronkorken und eine Packung Zweikomponentenkleber. Die Kronkorken werden mit den Blechkanten nach oben auf dem Brett in Form eines Sechsecks ausgelegt und Stück für Stück mittels des Zweikomponentenklebers unverrückbar aufgeklebt. Es lohnt sich, die Ecken des Brettes mit Bohrungen zu versehen, durch die sich Bänder fädeln lassen. Auf diese Weise kann das Brett sicher an den Stuhlbeinen befestigt werden. Diese neue „Sitzauflage“ kommt nun – Kronkorken natürlich nach oben zeigend – auf den Stuhl. Das Hinsetzen geschieht mit unbekleidetem Unterkörper. Die scharfen Blechkanten bohren sich dadurch ziemlich heftig in die edelsten Teile und zwingen dazu, vollkommen bewegungslos sitzen zu bleiben. Sitzen ist nicht schlimm, aber Hinsetzen, Aufstehen und Bewegung sind ziemlich atemberaubend. Das Teil verlangt ein Höchstmaß an Körperbeherrschung. Wenn es dann noch mit Fixierung und Stimulation kombiniert wird … Na ja, das könnt ihr euch ja selbst ausmalen. Ist einfach nur hammergeil! Weiterlesen

Bastelvorschläge (2)

Es geht weiter mit den geilen, scharfen Love Toys „Marke Eigenbau“. Hier sind die nächsten beiden Bastelvorschläge, heute für Machtspiele zu zweit und für ein himmlisches Sauggefühl an den Brüsten. Den ersten Teil aus meiner Bastelecke findet ihr an früherer Stelle.

Spreizstange(n):
Für: Beide Geschlechter.
Anleitung Variante 1: Als Materialien werden ein Alu- oder Stahlrohr, empfohlene Länge etwa 80cm (der Durchmesser ist frei wählbar), eine Kette vozugsweise mit geschmiedeten Gliedern (bei der Länge der Kette kommt es darauf an, wie lang das Rohr ist; bei 80cm Rohr ca. 2,3m) und ein Vorhängeschloss in der Größe, dass sein Bügel durch die Kettenglieder passt, benötigt. Der Innendurchmesser des Rohres muss so groß sein, dass die Kette zwei mal hindurch passt (also richtige Kettengröße wählen – sie muss dünn sein, darf aber nicht zerreißen können; daher die geschmiedeten Glieder). Die Kette doppelt durch das Rohr schieben, so dass sich auf der einen Seite eine Schlaufe bildet und die beiden Enden auf der anderen Seite herausrausschauen. Durch die Schlaufe den Fuß oder die Hand stecken. Auf der anderen Seite des Rohres dann ziehen, damit sich die Kette um das Gelenk schließt. Auf dieser Seite die Kette ebenfalls um das Hand- bzw. Fußgelenk legen und mit dem Vorhängeschloss eng fixieren. Spreizung und Zugänglichkeit garantiert! Weiterlesen

Elektrostimulation

Eines der Themen, die sich wie ein roter Faden durch so ziemlich alle meine Geschichten und ab und zu auch durch meine Blog-Beiträge ziehen, ist Reizstrom, auch erotische Elektrostimulation oder kurz Estim genannt. Warum ist das so? Elektrosex ist ein anrüchiges Thema, aus der SM/BDSM-Ecke. Hat mit Schmerzen zu tun und das ist nicht mehr normal. Und gefährlich ist es auch, folglich lehnen wir das pauschal ab, nicht wahr? Völlig falsch! Estim ist medizinischer Reizstrom, wie ihn die zahllosen, im Handel zum Muskelaufbau und zur Schmerzlinderung erhältlichen TENS/EMS-Geräte abgeben. Richtig eingesetzt kann Estim unendlich lustvoll sein, denn damit erreichen beide Partner Nervenenden, von denen sie vorher nicht einmal wussten, dass die überhaupt existieren. Das stellt jeden Vibrator in den Schatten!

Seit einigen Jahren erfreut sich Estim, im Volksmund auch als „Elektrosex“ bezeichnet, einer ständig wachsenden Beliebtheit: Es handelt sich um Lovetoys neuester Generation. Der Terminus Estim ist dabei ein Oberbegriff für eine ganze Reihe von z. T. höchst unterschiedlichen Stimulationsgeräten und -verfahren. Beim normalen Geschlechtsverkehr werden die Nervenenden im Genitalbereich „mechanisch“ durch Reibung stimuliert. Bei der elektrischen Stimulation werden eben diese Nerven, die für das eigentliche Feeling verantwortlich sind, mit elektrischen Impulsen ganz gezielt gereizt. Die mechanische Stimulation ist in Sachen Effektivität doch recht eingeschränkt. Es kann auch bei intensivster Anstrengung immer nur ein Bruchteil der vorhandenen Nervenzellen mechanisch stimuliert werden. Die elektrische Stimulation hingegen erreicht wesentlich mehr Nervenenden gleichzeitig. Dadurch ist das Erlebnis der Stimulation sehr viel intensiver und lustvoller. Außerdem lassen sich erotische Effekte erzielen, die beim normalen Geschlechtsverkehr niemals zu erreichen wären, da man an viele Nerven in der Praxis nie mit ausreichender Intensität „rankommt“. Weiterlesen